Ostersamstag, der Plan war jetzt in Manica zu sein, bei der Taufe vier unserer Kinder von Chicamba. (Die Taufe findet jedes Jahr Ostersamstag statt.)
In den 2 Wochen vorher wollte ich nochmal grundsätzliches über die Taufe reden… Doch es kam anders… Die Kinder sind jetzt bei ihren Tanten/Omas in ihren Häusern…
Ich muss darauf vertrauen, dass Gott zu ihnen spricht, wie Gott Samuel gerufen hat, als er noch ganz klein war. Ich muss darauf vertrauen, dass all das, was wir in den vergangenen Jahren miteinander von Gott gelernt haben, jetzt weiter wächst in ihren Herzen. Ich kann sie nicht über Online-Angebote erreichen, sondern bin weit weg und vermisse sie!
Ich kann sie nur immer wieder Gottes Gnade anbefehlen… Doch was heißt hier nur??!! Das ist das Größte, was wir tun können.
Ich freue mich so sehr, wenn diese Zeit vorüber ist, sie wieder in den Arm nehmen zu können… Wann wird das sein?


Wie sehr freue ich mich auf die Zeit, wieder voller Freiheit, anderen die Hand geben zu können, zu umarmen. Unglaublich, was diese Distanz mit uns macht, oder???
Im Nachdenken darüber kommt mir folgender Gedanke: es ist komisch, und nach nur 3 Wochen sehne ich mich so sehr danach, die Hand zu geben/zu umarmen…Und dabei haben wir die Chance, uns zumindest auf Abstand noch zu sehen und miteinander zu reden.
Gott, der uns Menschen geschaffen hat, um mit ihnen in Gemeinschaft zu leben, … wie sehr muss es ihn schmerzen, dass er uns nicht in den Arm nehmen kann. Unsere Schuld trennt uns von ihm!
OSTERN… Gottes offene Arme. Jesu Tod hat unsere Schuld genommen und Versöhnung geschaffen. Ich kann in seine Arme laufen! Jesus hat den Weg frei gemacht… DANKE!!!

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