Michaela

Die Namensgebung hier ist etwas anders als in Deutschland, bei der sich die Eltern monatelang die Köpfe zerbrechen.

Entweder bekommt man die Ehre, einen Namen auszusuchen (diese Ehre wurde mir von meinem Mitarbeiter in Chicamba, dem Verantwortlichen dort vor Ort gegeben) doch dann wurde von Isabel, unserer von allen genannten Oma, eine unserer Mitarbeiterin im Alter meiner Mutti (damit eine Respektperson), entschieden, dass Kind solle doch meinen Namen erhalten.

Es ist eine besondere Ehre, aber auch Aufgabe, wenn ein Kind den eigenen Namen erhält. Dann hat man eine Xara, eine Namensvetterin – und damit auch Verantwortung.

Gestern wurde eine richtige kleine Zeremonie draus gemacht. Isabel, hat mir das Kind überreicht und mich typische Aufgaben einer mosambikanischen Mutter machen lassen. Als Demonstration und Danksagung für meine Anpassung an das Leben hier 🙂 . Es war sehr berührend!!

Die Eltern meiner Namensvetterin werden jetzt auch zu meinen Eltern 😉 (obwohl sie 10 Jahre jünger sind als ich 🙂 🙂 )

Ich bin dankbar, dass ich ein Segen sein darf. Das ist mein tägliches Gebet!

Es ist das zweite Mädchen, was nach mir benannt wurde (die erste Michaela ist im August schon 1 Jahr geworden, es ist die Tochter einer Frau, die ich immer mit dem Auto zur Gemeinde mitnehme).

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